Glauben. Hoffen. Handeln. 

In Zeiten der Klimakrise 
Eine Gottesdienst-Trilogie in der Heilig-Geist-Kirche Reichenau

Die Klimakrise stellt uns nicht nur vor politische und ökologische Fragen. Sie berührt auch unseren Glauben: Wie können wir an einen guten Schöpfer glauben, wenn seine Schöpfung verwundet wird? Was tun mit unserer Angst, unserer Schuld und unserer Ohnmacht? Wie können wir klagen, ohne die Hoffnung zu verlieren? Und worauf können wir hoffen, wenn die Zukunft ungewiss ist? In drei Gottesdiensten gehen wir diesen Fragen nach – biblisch, geistlich und mit offenen Augen für die Welt, in der wir leben.

6.9., 10.15 Uhr: „Und siehe, es war sehr gut“ 
Von der Liebe Gottes zu seiner ganzen Schöpfung, von unserer Verbundenheit mit allem Leben und von der Berufung, die Erde zu bebauen und zu bewahren. 

13.9., 10.15 Uhr: „Die Welt welkt und verschmachtet“ 
Von einer verwundeten Schöpfung, von Schuld und Ohnmacht, von der Frage nach Gottes Gegenwart – und davon, wie wir angesichts der Krise klagen und beten können. 

20.9., 10.15 Uhr: „Die ganze Schöpfung seufzt und liegt in Geburtswehen bis jetzt.“ 
Von einer Hoffnung, die den Schmerz nicht überspringt: von Gottes Gegenwart, von der Auferstehung allen Lebens und von dem, was wir selbst tun können. 

Dazu können in jedem Gottesdienst mitgenommen werden: 
“Mir der Erde beten – Gebete durch den Tag für eine verwundete und geliebte Welt”
(Ökologische Tagzeitengebete für den Morgen und den Abend)