Liturgisch Meditativer Tanz
Leitung: Dorothea Baier-Jars, Litzelstetten
In der Regel am 1. und 3. Mittwoch im Monat,
20 Uhr, Heilig-Geist-Saal
(Termine bitte telefonisch rückvergewissern bei Dorothea Baier-Jars, Fon 07531-44051)
Ca. zwei mal im Jahr Mitgestaltung eines Gottesdienstes
Zum Tanzen im Gottesdienst eine grundlegende Geschichte aus der Bibel:
2. Samuelbuch, Kapitel 6, Verse12-22 (zitiert nach: Gute Nachricht Bibel 1997)
Als König David davon erfuhr, dass der HERR den Obed-Edom wegen der Bundes-Lade mit Glück und Wohlstand gesegnet hatte, ging er hin, um sie in einer feierlichen Prozession aus dem Haus Obed-Edoms in die Davidsstadt zu überführen. Als die Träger der Lade des HERRN die ersten sechs Schritte zurückgelegt hatten, ließ David sie anhalten und opferte ein Rind und ein Mastkalb.
Unterwegs tanzte er mit ganzer Hingabe vor dem HERRN und seiner Lade her. Er hatte nur einen leinenen Priesterschurz an. So überführten David und die Männer aus ganz Israel die Lade des HERRN unter Jubelgeschrei und dem Schall der Widderhörner nach Jerusalem.
Als die Bundeslade* in die Davidsstadt getragen wurde, stand Davids Frau Michal, die Tochter Sauls, am Fenster. Sie fand es unpassend, daß David als König vor dem HERRN her tanzte und hüpfte, und sie verachtete ihn in ihrem Herzen. Die Lade des HERRN wurde in das Zelt gebracht, das David für sie errichtet hatte, und an den vorgesehenen Platz gestellt. Der König opferte Brandopfer und schlachtete Tiere für das Opfermahl. Nach dem Mahl segnete er das Volk im Namen des HERRN, des Herrschers der Welt. Alle aus Israel, die dabei gewesen waren, die ganze große Menge, Männer wie Frauen, bekamen ein Ringbrot und je eine Portion zusammengepreßte Datteln und Rosinen mit auf den Heimweg. Auch David ging nach Hause, um seine Familie zu begrüßen. Michal, die Tochter Sauls, kam ihm entgegen und spottete: »Heute hat der König von Israel aber Ehre eingelegt! Vor den Frauen seiner Diener hat er sich schamlos entblößt, wie es nur das niedrigste Gesindel tut!« Doch David erwiderte ihr:
»Zur Ehre des HERRN habe ich es getan! Er hat mich deinem Vater und allen seinen Nachkommen vorgezogen und mich zum Anführer seines Volkes Israel gemacht. Deshalb will ich auch künftig zu seiner Ehre tanzen und springen und mich noch tiefer erniedrigen als diesmal. Ich will mich selbst für gering halten; aber die Frauen, die mich nach deiner Meinung verachten müssen, die werden es verstehen und mir Ehre erweisen.«